Logo der Universität Wien

Sun Weibang

Sun Weibang

... kam 1943 in Qingdao (Tsingtau, Provinz Shandong) zur Welt. 1979, unter dem Einfluss der Demokratiebewegung des "Pekinger Frühlings", gründete er in Qingdao die unabhängige Zeitschrift "Gischtblumen" (Hailanghua), in der er unter dem Pseudonym "Sun Feng" publizierte. 1980 nahm er in Peking an einer mit Xu Wenli und Wang Xizhe organisierten Tagung teil, um die Möglichkeit der Gründung einer eigenständigen Partei oder politischen Bewegung zu diskutieren. Nach einer weiteren "Konferenz zur Förderung eines demokratischen Aufbaus der Nation" im Januar 1981 wurde Sun (so wie auch Xu Wenli und andere) verhaftet und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. 1989 schloss sich Sun der Tiananmen-Studentenbewegung an. Wegen "konterrevolutionärer Agitation" wurde er danach zu 12 Jahren Haft verurteilt. 1999 nutzte er eine kurzzeitige Freilassung aus familiären Gründen zur Flucht, im Jahr 2000 gelang es ihm, über die französische Botschaft in Vietnam nach Frankreich zu gelangen. Seither lebt Sun Weibang mit seiner Familie in Paris.

 

 

Interview mit Sun Weibang (am 28. April 2014 in der Wohnung von Marie Holzman in Paris)

Hier finden Sie den chinesischen Text des Interviews (Übersetzung folgt).

Schrift:

Die chinesische Demokratiebewegung 1978-1981 – Erinnerungen der damaligen Akteure

Institut für Ostasienwissenschaften - Sinologie
Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 2
1090 Wien, Österreich

T: +43-1-4277-43840
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0